[in]operabilities

Vielsinnliches Musiktheater

Schön,
dass Ihr hier seid!

Wir sind das Team von [in]operabilities und gemeinsam mit den Designer*innen Johanna, Rana und Béla arbeiten wir gerade an einer Website, durch die wir mit Euch teilen möchten, was uns in den kommenden drei Jahren begegnet und beschäftigt. Die Website entsteht in verschiedenen Schrift-, Bild- und Lautsprachen. Sie wird Euch unsere Arbeit, Recherchen, aber auch vor allem Mitarbeitende, Mitdenkende und unser Netzwerk vorstellen und Euch immer wieder einladen, mitzuwirken. — Benjamin, Leo, Franziska und Jeanne

Einladung in deutscher Gebärdensprache

*1: A Singthing
Theater-Performance – Körper, Gebärden, Gefühl, Klang

„Was man noch nicht sagen kann, das kann man vielleicht schon singen!“ Wenn es um die Oper geht, fangen viele an zu träumen: von einer universellen Sprache der Musik und der Gefühle - einer Sprache, die uns endlich alle verbindet. Birgt das alte Kraftwerk der Gefühle wirklich Chancen für grenzenlose Verständigung? Finden hier die unerhörten Gefühle ihren wahren Ausdruck? Sollten wir endlich alle lernen, Arien zu singen? Für „A Singthing“ entwickelt das Musiktheater-Duo Hofmann / van Bebber zusammen mit der Percussionistin Sabrina Ma, der Schauspielerin Athina Lange und dem Bildenden Künstler Ladislav Zajac einen viel-sinnlichen Arienabend. Mit dramatischen Gesichtern und pulsierenden Lichtern, mit großen Gesten und wummernden Subwoofern entwerfen sie Möglichkeiten musikalischer Kommunikation und operesker Gefühlsproduktion. Den Opern-Träumen von grenzenloser Intensität und Verschmelzung begegnet „A Singthing“ mit einer Suche nach individuellem Ausdruck und einer multisensorischen Musizierpraxis. Wo, wie und wann - in und zwischen Menschen - entsteht die Resonanz? Kann sogar Differenz verbinden? „A Singthing“ ist Teil von [in]operabilities – einer Verabredung der Hamburger Künstler*innen Benjamin van Bebber, Leo Hofmann, Franziska Henschel und Jeanne Charlotte Vogt zu offener künstlerischer Forschung. [in]operabilities verknüpft die Kunstform Oper mit der Frage nach ihrer Zugänglichkeit, nach Möglichkeiten inklusiven Arbeitens und nach der Nützlichkeit von „opera-abilities“ für das Zusammenleben. In drei Jahren entstehen dabei Produktionen, die von intensiver Recherche, kollegialem Austausch, Vernetzung und Workshops begleitet werden.

Informationen in einfacher Sprache

*1: A Singthing Das Theaterstück hat den englischen Titel „A Singthing“. Es findet auf Kampnagel statt. Das ist ein Theater in Hamburg-Barmbek. Im Theaterstück haben sich die Künstler*innen mit der klassischen Oper beschäftigt. Sie möchten erforschen: Warum haben Menschen so etwas wie die Oper erfunden? Was haben sie davon? Auf der Bühne sind die Schauspielerin Athina Lange, die Musikerin Sabrina Ma und der Komponist Leo Hofmann. Regie führt Benjamin van Bebber. Worum geht es? Menschen sagen oft: Musik ist eine Sprache für alle Menschen. Stimmt das? Und was ist Musik überhaupt? Geht es bei Musik nur um das Hören und die Ohren? Wir denken: Nein! Musik ist viel mehr. Musik ist Sprache und sie ist Gesang. Sie besteht aus Vibration und sie löst Gefühle aus. Sie bewegt den Körper. Also: Musik hat nicht nur etwas mit dem Hören zu tun. Wir können Musik auch mit den Augen wahrnehmen. Und wir können mit anderen Menschen eine Verbindung aufbauen und kommunizieren. Aber: Können wir Musik auch benutzen, um Gefühle mit anderen zu teilen?

Performer*innen
Leo Hofmann, Sabrina Ma und Athina Lange

Pressefoto von Leo Hofmann, Sabrina Ma und Athina Lange. Performer*innen des Stückes 'A Singthing'.
Pressefoto von Sabrina Ma.
Pressefoto von Athina Lange.
Pressefoto von Leo Hofmann.

Unser Team

Konzept: Benjamin van Bebber, Leo Hofmann Regie: Benjamin van Bebber Musikalische Leitung: Leo Hofmann Performance: Leo Hofmann, Athina Lange, Sabrina Ma Licht & Raum: Ladislav Zajac Kostüm: Jessica Gadani Dramaturgie: Franziska Henschel Dramaturgische Mitarbeit: Jeanne Charlotte Vogt Produktionsleitung: Jeanne Charlotte Vogt Mitarbeit Regie & Produktion: Vivian Celina Chu Mei Wu

Öffentlichkeitsarbeit: Jeanne Charlotte Vogt, Susanne Tod Vermittlung: Susanne Tod Beratung & Outside-Eye: Eyk Kauly, Emil Leske, Susanne Tod Stimm-Coaching: Marie-Sophie Richter Interpretation für Oper in BSL: Paul Whittaker DGS-Dolmetscherin: Christina Müller DGS-Übersetzung: Dr. phil. Daniela Happ Grafik / Website: Rana Karan, Johanna Schäfer, Béla Meiers, Jandra Böttger Fotografie: Robin Hinsch, Jens Seemann Illustrationen: Lea Walther

Kontakt

Wenn Du Fragen hast oder Feedback, freuen wir uns über Deine Nachricht. Du erreichst das [in]operabilities Team (Benjamin, Leo, Franziska, Jeanne und Vivian) per Email. Wenn Du auf dem Laufenden gehalten werden möchtest, setzen wir Dich gern auf unsere Mailingliste.

Förder*innen & Unterstützer*innen

Das Projekt [in]operabilities wird gefördert im Rahmen der Konzeptionsförderung vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturbehörde Hamburg. Die Vorrecherche zu [in]operabilities wurde ermöglicht durch die freundliche Unterstützung des „Was zählt!“-Fonds für Kunst- und Kulturschaffende der Claussen-Simon-Stiftung. Die Musiktheaterproduktion A Singthing wird außerdem gefördert von dem Susanne und Michael Liebelt Stiftungsfonds unter dem Dach der Hamburgischen Kulturstiftung, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Stadt Zürich Kultur. Großer Dank für die Unterstützung gilt dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg sowie den [in]operabilities #1 Workshopteilnehmenden Catalina Rueda, Céline Sawkins, Ines Helke, Jan Burkhardt, Lea Walther, Lucia Rainer, Mischa Gohlke, Prof. Nathalie Mälzer, Teresa Hoffmann, Theresa Michel, und vielen weiteren.

Kolophon

Verantwortlich für den Inhalt: Benjamin van Bebber & Jeanne Charlotte Vogt (Schäferstraße 39, 20357 Hamburg) * ©2021 [in]operabilities * Gestaltung: Rana Karan, Béla Meiers, Johanna Schäfer * Code: Béla Meiers * Schrift: G9000 von Lukas Marstaller * Fotos: Robin Hinsch

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